Schule statt Text pauken!

Da ich durch meinen Unfall noch ein Weilchen auf Eis gelegt bin, nutze ich die Zeit und beende die Schule. Mein Kopf funktioniert ja schließlich noch einigermaßen. Ende Mai habe ich den Prüfungsstress überstanden und Ende Juni werde ich dann endlich mein Abizeugnis in den Händen halten (Schlauer als vorher bin ich dann wahrscheinlich auch nicht, aber es tut sich eine neue Tür auf: Man könnte studieren, wenn man Lust darauf bekäme und eine Alternative zu haben ist doch immer gut.)

Und danach? Keine Sorge, vorerst habe ich nicht vor diese Alternative zu nutzen. Natürlich werde ich erstmal Urlaub machen, aber sofort danach werde ich mich ins Filmgeschäft stürzen und hoffentlich wieder öfter den Flimmerkasten füllen. Alle Infos gibt’s dann hier …

Eine kleinere Sache ist schon in Aussicht: Sobald ich wieder einsatzfähig bin, werde ich die Stimme eines Charakters in einem japanischen X-Box-Spiel übernehmen. Näheres dazu folgt.

Das Unglück der Erde…

…wenn man sich nicht hält auf dem Rücken der Pferde!

Wenn man nämlich so geschickt wie ich fällt, kann es nämlich passieren, dass man hinterher eine leichte Gehirnerschütterung, eine Halswirbelsäulenstauchung und einen gebrochenen Lendenwirbel hat und zudem auch noch seine Rolle in “Paulas Sommer” verliert…

Ein schwarzer Tag

Montag, der 21.8.06 war ein schwarzer Tag für mich.

Zuerst wurde der treuste Mann in meinem Leben – mein kleiner Hund Snoopy – von einem Rottweiler zerfetzt und beim Tierarzt wieder zusammengenäht. Und dann kam meine Szene: Ein kurzes Bild, nicht besonders anspruchsvoll; ich sollte am Ende weggaloppieren. Das hab ich dann auch getan, nur ein bisschen schneller als gedacht. Das Pferd (das noch nicht mal ablongiert war) ist richtig durchgegangen. Zum Glück konnte ich es noch auf die Koppel lenken und war ihm nicht im freien Gelände ausgeliefert.

Ich bin das erste Mal in meinem Leben mit einem Pferd über eine Matschgrube gesprungen, habe das erste Mal einen so echten Eindruck vom Rodeo-Reiten bekommen und bin das erste mal aus ca. 2,5m (ich wurde noch ca. 1 m in die Höhe geworfen) wie ein nasser Sack auf den Rücken gefallen, aber es gibt ja bekanntlich immer ein erstes Mal … Da es also mein Glückstag war, hatte ich auch noch den Sender vom Mikro genau an der Wirbelsäule und dort ist auch der Wirbel gebrochen. “Ein Zusammenhang ist wohl anzunehmen”, so ein Arzt.

Toll! Ich also mit Verletzung und ohne Rolle und das wird wohl noch ein Weilchen so bleiben, weil ich nichts bekomme, solange ich nicht gesund geschrieben werde. “Und das kann ein bisschen dauern”, meint derselbe Arzt.

Momentan humpel ich also auf Krücken durch die Weltgeschichte und bin auf ziemlich viel Hilfe angewiesen. Ich muss meinen Rücken immer gerade halten und darf mich nicht mal bücken … das machen dann jetzt andere Leute für mich. Hat doch auch was, oder? Ich schau jedenfalls nach vorn und versuche der ganzen Sache etwas Positives abzugewinnen, denn wie sagt man so schön:

Misserfolg besteht nicht darin hinzufallen, sondern darin nicht wieder aufzustehen.
In meinem Fall hab ich zwar ein bisschen länger gebraucht, aber immerhin stehe ich schon wieder, wenn auch noch nicht so sicher!

Meine neue Webseite ist online!

Auf in ein neues Abenteuer!

Pünktlich mit dem Ende der Austrahlung von “Tessa – Leben für die Liebe” habe ich einen neuen Auftrag!

Ab dem 17. August 2006 werde für den Dreh der WDR-Kinderserie “Paulas Sommer” in Kassel vor der Kamera stehen. Das heißt für mich ab dem 15.8. “Tschüssi Berlin und Ola Kassel”. Mal sehen, was die Stadt so zu bieten hat.

Diesmal bin ich anders! Ja, auch wenn in abgemilderter Form, bin ich diesmal keine von den Guten. Als verwöhnte Rotzgöre Fee mache ich der Hauptfigur Paula den Einstieg in ihren neue, also unsere Familie sehr schwer.

Aber überzeugt euch doch bald selbst und schaut mal beim WDR rein. Sobald die Ausstrahlungstermine stehen, bekommt ihr natürlich Bescheid.

Neuer Sport – aber bitte ohne Mord!

Da ich ja jetzt beschlossen habe, Karate vollständig an den Nagel zu hängen, bin ich auf der Suche nach einer neuen Sportart, die mich fit hält und meiner Seele gut tut.

Das ist gar nicht so einfach, denn ich hatte das Karate schon sehr lieb gewonnen, wie sicherlich viele Kollegen bestätigen können, die während meiner Drehzeit den ein oder anderen Schlag einstecken mussten, weil ich eben auf Entzug war. Mit dem Ende der Dreharbeiten war für mich klar: Juhu!!! Das Dojo wartet wieder. Nur als dann wieder neue Jobangebote drohten, wurde mein Enthusiasmus ganz schnell gebremst… Mittlerweile habe ich eingesehen, dass Karate vielleicht nicht die ideale Sportart für eine Schauspielerin ist, auch wenn ein kleines Stück meines Herzens immer dort bleiben wird (heul).

Und wie vergisst man eine alte Liebe? Mit etwas Neuem, Frischen, Knackigen! Momentan steht bei mir Capoeira an oberster Stelle, ist ja auch gar nicht so weit entfernt von Karate. Man vermeidet hier nur den etwas härteren Körperkontakt und da freuen sich die Versicherungen der Filmgesellschaften! Ab und zu schiebe ich dann auch die eine oder andere Yoga-Stunde ein und tanze wieder mehr: Street Dance, Hip Hop und Salsa.

Ist ja eigentlich auch egal, was man macht, Hauptsache man hat Spaß!

Leben für die Liebe

Ab 16. Januar ich bin ich häufiger zu sehen. Montag bis Freitag laufe ich um 14.15 Uhr im ZDF in “Leben für die Liebe” über den Schirm. Als gefühls-trampelige Mia Dannenberg mache ich meinem Kumpel Kai (Eric Bouwer) – total in Mia verschossen – wirklich das Leben schwer.

Doch auch Mia hat es nicht einfach. Um sich von ihren ständigen Streitgesprächen mit ihrer Mutter zu erholen, besucht sie regelmäßig ihr Pferd auf dem Lerchenhof.